Publikationen

Paradigmenwechsel in der Therapie des metastasierten Prostatacarcinoms

Bis heute besteht die Standardtherapie beim metastasierten Prostatacarcinom primär in der Einleitung einer Hormonentzugstherapie. Auf den beiden letzten Kongressen der American Society of Clinical Oncology (ASCO) wurden erstmals Ergebnisse präsentiert, die dieses Therapieregime in einem neuen Licht erscheinen lassen und in ausgewählten Fällen eine frühzeitige zusätzliche Chemotherapie als sinnvoll erscheinen lassen.

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state of the art: Diagnostik und Therapie des Prostatakarzinoms

Stephan Madersbacher, Anton Ponholzer, Michael Rauchenwald: In nahezu allen Bereichen des Prostata-Karzinoms wurden in den letzten Jahren bedeutende Fortschritte erzielt.

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Leitlinie partielles Androgendefizit des alternden Mannes

C. Kratzik, P. Dollezal, M. Davoudi, A. Ponholzer, J. Lackner: Das partielle Androgendefizit des alternden Mannes (PADAM) wird von Morales als ein biochemisches Syndrom im fortgeschrittenen Lebensalter definiert, ...

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Die Rolle von Testosteron im männlichen Alterungsprozess

Testosteron ist verantwortlich für die Entwicklung und Aufrechterhaltung der primären und sekundären männlichen Geschlechtsmerkmale (48). Neben den wichtigen Funktionen des Testosterones auf die männliche Geschlechtsdifferenzierung, auf die Spermato- und Spermiogenese sowie auf Wachstum und Funktion von Genitalien, Prostata und Samenbläschen steuert Testosteron die Ausbildung der männlichen sekundären Geschlechtsmerkmale, also Behaarungstyp, Körperbau, Kehlkopfgröße, Talgdrüsenaktivität und Stimmbanddicke. » weiter 

Bedeutung von Rauchen für urologische Erkrankungen

Einleitung

Das Rauchen von Tabak ist mit Sicherheit der größte beeinflussbare Faktor unter den Gesundheitsrisiken unserer Zeit. Es verursacht neben anderen vielfältigen negativen Auswirkungen auf den Organismus nachweislich zahlreiche Krebserkrankungen, chronische Lungenerkrankungen, sowie funktionelle und strukturelle Schäden an den Koronararterien, im zerebrovaskulären- und im peripheren Gefäßsystem. » weiter 

Impotenz – was steht alles dahinter?

Als erektile Dysfunktion (ED) wird das Unvermögen bezeichnet, eine für einen befriedigenden Geschlechtsverkehr ausreichende Erektion zu erlangen und aufrecht zu erhalten. Zweifelsohne handelt es sich hierbei um ein häufiges Problem, das aufgrund der demographischen Entwicklung in Europa und USA an Bedeutung zunehmen wird. » weiter 

Potenzstörung und Myokardinfarkt: Zusammenhang jetzt nachgewiesen

Eine Reihe rezenter Arbeiten konnte klar den Zusammenhang von erektiler Dysfunktion (ED) mit kardiovaskulären Erkrankungen feststellen. Somit nimmt die ED einen vollkommen neuen Stellenwert in der Urologie ein – die ED ist sehr häufig ein klares, oft erstes Anzeichen einer ernstzunehmenden Erkrankung, welche im weiteren Verlauf unter Umständen sogar den Tod nach sich ziehen kann. » weiter 

Aktuelle Therapie des fortgeschrittenen Prostatakarzinoms

Einleitung

Das Prostatakarzinom ist in Österreich die zweithäufigste krebsbedingte Todesursache (Mortalität: 24,5/100000) und das häufigste Malignom (Inzidenz: 115,3/100000) bei Männern. Wie in zahlreichen anderen Ländern hat auch in Österreich die Inzidenz des Prostatakarzinoms in den vergangenen Jahrzehnten zugenommen. Dies ist hauptsächlich auf die Früherkennung bei asymptomatischen Männern durch das PSA-Screening zurückzuführen. » weiter 

Aktuelle Bildgebung bei Prostatapunktion

Einleitung

Die Risikoab­schätzung für ein Prostatakarzinom ergibt sich heute primär durch Bestimmung der Serumkonzentration des PSA-Werts und die digital-rektale Untersuchung (DRU). » weiter 

Aktueller Stellenwert der Androgenentzugstherapie in der Behandlung des Prostatakarzinoms

Therapieformen

Chirurgische Therapie: die bilaterale subkapsuläre Orchiektomie ist der Goldstandard der Hormondeprivation, gegen den sich alle übrigen Therapieoptionen messen lassen müssen. Nach der chirurgischen Kas­tration fallen die Testosteronserumspie­gel bereits nach 3–12 h in das Kastra­tionsniveau ab. Der operative Eingriff ist einfach und auch in Lokalanästhesie durchzuführen. Der Vorteil der chirurgischen Kastra­tion ist in der sicheren, von der Compli­ance des Patienten unabhängigen, schnel­len und kostengünstigen AT zu sehen. Die Nachteile dieser Art des Hormonent­zugs liegen in der psychisch belastenden, irreversiblen Behandlungsmethode ohne Option der intermittierenden AT. » weiter